Zum Inhalt springen
  • Über mich
  • Arbeite mit mir
  • Reiss Persönlichkeitstest
  • Blog
  • Kontakt
Menü
  • Über mich
  • Arbeite mit mir
  • Reiss Persönlichkeitstest
  • Blog
  • Kontakt
Kostenloses Webinar

@jederistbedeutend

Ich werde hier nicht jeden Tag posten. Und ich wei Ich werde hier nicht jeden Tag posten. Und ich weiß ziemlich genau, was mich das kostet.

Ich merke es ja an mir selbst. Ich will nur kurz etwas nachschauen, und irgendwann ist aus kurz eine halbe Ewigkeit geworden, ein Reel nach dem anderen, eine Meinung nach der anderen, und wenn ich das Handy dann weglege, bin ich voller als vorher und gleichzeitig irgendwie leerer. Diese Endlosschleife überfordert mich, und ich glaube, damit bin ich nicht allein.

Instagram belohnt die, die sich regelmäßig zeigen und immer neuen, möglichst krassen Content liefern, damit wir alle noch ein bisschen länger in der App bleiben. Das ist kein Geheimnis, so funktioniert das Spiel. Nur habe ich keinen Bock, dazu beizutragen. (Ja, ich schreibe das gerade unter ein Reel. Die Ironie ist mir bewusst 😅🙈)

Gleichzeitig will ich Instagram gar nicht verteufeln. Ich finde hier so viel Inspiration und so viele Gedanken, die meine eigenen infrage stellen, dass ich das nicht missen möchte. Deshalb habe ich mich nicht für den Ausstieg entschieden, sondern für einen Weg, der sich für mich gesund anfühlt.

Und diesen Weg wünsche ich mir auch für dich. Ich möchte dich nicht jeden Tag mit Content zuschütten, sondern dir lieber seltener etwas zeigen, über das ich wirklich nachgedacht habe, damit du es in Ruhe lesen und danach das Handy mit einem guten Gefühl weglegen kannst.

Vielleicht heißt das, dass ich weniger Reichweite habe und langsamer wachse. Diesen Preis zahle ich lieber als den, den sonst mein Nervensystem zahlen würde. Dafür bin ich entspannter, und von einer App lasse ich mir ohnehin nicht vorschreiben, wie oft ich da sein muss.

Wenn du dir auch einen ruhigeren Feed wünschst, folg mir gern. Hier kommt seltener etwas, dafür immer etwas, hinter dem ich stehe. Und danach darfst du gehen, sobald es dir reicht. ☀️

#slowliving #bewusstleben #bildschirmzeit #nervensystem #achtsamkeit
Früher hatte ich abends oft das Gefühl, nicht genu Früher hatte ich abends oft das Gefühl, nicht genug geschafft zu haben. Dabei war ich den ganzen Tag gerannt.

Ich habe viel gemacht und bin von einer Sache zur nächsten gehetzt, mit dem Kopf immer schon beim nächsten Punkt. Und wenn ich mich abends gefragt habe, was ich eigentlich alles erledigt hatte, wusste ich es teilweise gar nicht mehr. Übrig blieb nur das Gefühl, dass es wieder nicht gereicht hat und dass ich wieder nicht alles geschafft hatte.

Heute weiß ich, dass ich meine eigene Arbeit unsichtbar gemacht habe. Nicht, weil ich zu wenig getan habe, sondern weil ich so schnell war, dass ich kaum etwas davon wirklich mitbekommen habe.

Seit ich mir mehr Ruhe und Pausen gönne und die Dinge langsamer und bewusster erledige, fühle ich mich produktiver. Das liegt nicht daran, dass ich plötzlich mehr schaffe, sondern daran, dass ich wahrnehme, was ich tue. Ich sehe es. Und was ich sehe, kann ich auch wertschätzen.

Falls du das kennst, einen vollen Tag und abends trotzdem dieses Gefühl, nichts geschafft zu haben: Vielleicht hast du nicht zu wenig gemacht, sondern es nur zu schnell gemacht, um es zu sehen. Vielleicht magst du heute Abend einmal zurückschauen, bevor du dir sagst, dass es wieder nicht gereicht hat.

Schick das einer Person, die abends glaubt, sie hätte nichts geschafft. ☀️

#slowliving #produktivität #pausen #achtsamkeit #bewusstleben
Verständnis gilt als eine der schönsten Eigenschaf Verständnis gilt als eine der schönsten Eigenschaften, die man haben kann, und das glaube ich nach wie vor. Aber wenn es so schnell kommt, dass die eigene Wut gar nicht erst da sein darf, wird aus einer Stärke etwas, das dich still und leise Kraft kostet.

Wann hast du zuletzt „kein Problem“ gesagt, obwohl es eins war? 🌧

#wut #konfliktscheu #verständnis #grenzensetzen #gefühlezulassen
Wir schälen inzwischen sogar Kartoffeln, als würde Wir schälen inzwischen sogar Kartoffeln, als würde gleich der Zug abfahren. Und abends wundern wir uns, warum wir so durch sind.

Kaffee im Stehen, an der roten Ampel noch schnell die Mails, im Supermarkt der Blick zur kürzesten Schlange, und beim Zähneputzen plant der Kopf schon den Tag. Wir haben uns so an dieses Schnell-schnell gewöhnt, dass es sich normal anfühlt. Sogar dann, wenn niemand auf uns wartet.

Dein Körper fragt dabei nicht, ob es wirklich eilt. Er spürt das Tempo, und Tempo heißt für ihn: Achtung, da ist was los. Also schaltet dein Nervensystem auf Alarm, und du merkst es daran, dass der Atem flacher wird und die Schultern Richtung Ohren wandern. Passiert das nicht nur bei der Süßkartoffel, sondern von morgens bis abends, steht dein System irgendwann dauerhaft unter Strom.

Dann ist es kein Wunder, dass du gestresst bist. Und es heißt nicht, dass du zu wenig belastbar bist, sondern dass dein Körper genau das tut, wofür er gemacht ist.

Er kann aber auch das Gegenteil. Ein langes, ruhiges Ausatmen ist ein Signal, das dein Körper versteht: Gerade brennt nichts. Wenn du danach eine einzige Sache bewusst langsam machst, den Kaffee im Sitzen trinkst oder die Süßkartoffel in aller Ruhe schälst, kommt diese Nachricht auch an.

Das verändert nicht deinen ganzen Tag. Aber es holt dich für einen Moment aus dem Alarm, und so einen Moment gibt es an jedem Tag, auch an den vollen.

Schick das einer Person, die gerade durch ihren Tag hetzt. ☀️

#slowliving #entschleunigung #nervensystem #stressabbauen #achtsamkeit

Copyright © 2026 Anna Ziegler

Impressum | Datenschutz